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VESUV Aktivitäten im neunzehnten Jahrhunder die dramatische Eruption des Jahres 1906, die die Gestalt des Der Vulkan, der vor etwa zwölftausend Jahren durch die seismischen Umwandlungsprozesse eines vorher bestehenden Vulkans entstand, ist der einzige aktive Vulkan des europäischen Festlandes und eines der bekanntesten Wahrzeichen Kampaniens, insbesoners Neapels. Es wird angenommen, daß er in der Antike (etwa vom VII. Jahrhundert v. Chr. an) für lange Zeit nicht aktiv war, eine Höhe von etwa 2000 Metern hatte (heute ist der Vesuv ca. 1270 Meter hoch) und mit einer üppigen Vegetation bedeckt war. Doch die trügerische Ruhe dauerte bis zum Jahre 79 n. Chr., dem Jahr eines fürchterlichen und dramatischen Ausbruches, der von Plinius dem Jüngeren in zwei Briefen aus dem Jahre 106 n. Chr. sowie in einigen, ergreifenden Versen des Dichters Marziale aus dem Jahre 88 n. Chr. geschildert wurde und die blühenden Städte der Antike Pompeji und Herkulaneum unter der Asche und dem vulkanischen Schlamm des Vesuvs verschüttete. Den Forschern gemäß nahm der Vulkan bei diesem Ausbruch seine heutige Form an. Es wird angenommen, daß die Eruptionen, die von den Wissenschaftlern in vier Epochen angesiedelt werden, auf eine Ansammlung der Gase beruhen, die durch die Vermischung der Magmamassen und die Aktivität des sogenannten, in der Mitte der glühenden Masse liegenden Vulkanherdes entsteht, und die in einer Tiefe von etwa 6 Kilometern stattfindet.Die ersten geschichtlich gesicherten Aktivitäten des Vesuvs gehen auf ein gewaltiges, von Seneca beschriebenes Erdbeben zurück, das Kampanien im Jahre 63 n. Chr. heimsuchte. Es handelte sich um den Vorboten eines dramatischen Ausbruchs, der sechzehn Jahre später stattfinden sollte und erneut durch Erdbebenstöße, denen eine gewaltige Explosion folgte, angekündigt wurde. Das glühende Magma und die unter hohem Druck stehenden Gase durchbrachen den unterirdischen Kanal, und traten in Form von heißem Schlamm, Lava, Gestein, und Asche mit einer derartigen Gewalt aus dem Vesuv, daß ein Hang des Berges geradzu zermalmt wurde. Im Jahr 79 n. Chr. brach der Vesuv zum zweiten Mal aus, auch wenn die zerstörerischen Auswirkungen weniger stark waren als in den Jahren 203 und 472, als die Vulk bis nach Tripolis und Konstantinopel getrieben wurde. Weitere Eruptionen folgten bis zum Jahre 1500. Im Dezember 1631, nach beinahe einem Jahrhundert der Ruhe, brachte der Vesuv erneut Tod und Zerstörung in Kampanien, indem er ungeheure Schäden anrichtete und mehr als viertausend Opfer forderte. Weitere kleinere Ausbrüche folgten bis ins achtzehnte Jahrhundert. Im Jahre 1779 stieg eine Feuersbrunst aus dem Krater des Vulkans, die unter den Bewohnern der angrenzenden Städten Panik hervorrief, wie in einem zeitgenössischen Bericht unter dem seltsam zu lesenden aber sicherlich zutreffenden Titel zu lesen ist: Die schreckenerregende Beschreibung des schrecklichen Schreckens, der am Abend des 8. Augustes 1779 alle erschreckte, zum Glück jedoch nicht lange anhielt. Den gemäßigteren vulkanischen Aktivitäten im neunzehnten Jahrhundert, folgten die dramatischen Eruptionen des Jahres 1906, die die Gestalt des Berges erneut veränderten, und die recht kontinuierlichen, fast alljährlich stattfindenden Ausbrüche bis ins Jahr 1913. Nach der letzten, schrecklichen Eruption von 1944, bildete sich ein großer, vollständig von gelblicher Asche bedeckter Krater, und die karakteristische Rauchfahne, die bis dahin aus dem Gipfel des Vulkans stieg, fehlte fortan im klassischen Wahrzeichen der Stadt Neapel und Kampaniens.
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